... sollten sie vielleicht heißen, die Weißen mit den Fransen am Rand ihrer Blütenblätter.
Auch ohne Farbe fielen sie mir auf im großen Eimer vor dem Blumenladen.
Und zu schön waren sie, um sie später einfach zu entsorgen ... naja, das geht mir aber derzeit mit vielen Blütenblättern so.
Für den tierischen Mustermittwoch im März habe ich angefangen, halbe Schmetterlinge daraus zukleben. Der Rest war Computerarbeit. Anders bei den weißen Blütenblättern. Sie sträubten sich, einfach flachgeklebt zu werden, und reizten mich so zu mehr.
Ein Stück Strohseide, ursprünglich als Geschenkpapier vom Möbelschweden mitgebracht, ergab einen guten Hintergrund. Den Körper des Schmetterlings bildet ein Stückchen Wollstrang, im Herbst mit Walnussschalen gefärbt, und mit feuchten Fingern ein bisschen verzwirnt.
So gaaaanz zufällig fand sich sogar noch ein passender Bilderrahmen mit Abstand hinter der Scheibe.
Inzwischen flattert mein Schmetterling an meiner Wand zwischen Blumen und Bäumen und scheint sich dort ganz wohl zu fühlen.
Aber jetzt fliegt er erstmal zu Anke zum Creadiernstag.

