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Dienstag, 1. Oktober 2013

Papier und Natur ...

  
  
... waren meine Materialien für eine schnelle Herbstbastelei bzw. den Anfang meiner Fensterbilder.

Aus den gepressten Herbstblättern der letzten Zeit und jeweils 2 Bögen Butterbrotpapier habe ich Sandwiches der anderen Art gebastelt.

Für die Fotos habe ich sie provosorisch vor mein Fenster gehangen, zum Fertigstellen brauche ich noch einen Besuch in der neuen Wohnung. Ideen hab ich mehrere, mal sehen, welche Art der Aufhängung ich dann umsetze, auf jeden Fall keine Hosenbügel ;-)


  
  
  
    
   
Das gleiche Fensterbild hier einmal angeblitzt, so dass man sehen kann, dass die Blätter nicht aufgeklebt, sondern zwischen den Papierlagen sind.  
    
  
 
   
 
 Auch als Hülle für Teelichtgläser kann ich sie mir vorstellen. 
    
  
Mal schauen, was andere Blogger(innen) am Creadienstag so zeigen.

   

  
 Noch schuldig bin ich die Fertigstellung meiner roten Mohnkapsellampe.
  
 
   
  
Jetzt trägt sie eine zweite Schicht des gleichen Papiers und gefällt mir schon wesentlich besser. Ein bisschen vom roten Glaskörper schimmert durch, aber das war beabsichtigt.
  
  

   
Recht puristisch ist sie immer noch, aber so mag ich sie. Mal sehen, welchen Platz sie demnächst bekommt.


Dienstag, 27. August 2013

Zeig ich's oder nicht?

   
   
 Schon länger hatte ich die Idee im Kopf, das nötige Material für die Umsetzung fand ich am Wochenende am Rand des Radweges, als ich den Himmel über Rügen fotografieren wollte.

Gestern packte mich dann der Ehrgeiz noch, obwohl es schon ziemlich spät war. Ich dachte mir, zu Mohn passt rot, kramte eine der Lampen vom Möbelschweden raus, dazu mein schon dafür getestetes Papier, die Gartenschere, nen dicken Pinsel und meinen Kleister und legte los.

Das Ergebnis konnte ich dann heute betrachten. Naja ... zufrieden bin ich nicht, gelungen sieht ganz anders aus. 
Für meine letzte Lampe hatte ich anderen Kleister genommen und musste sie danach noch einmal überpinseln, damit das Papier meine Einlagen besser durchschimmern lässt. Diesmal hätte ich es wohl andersrum machen sollen, mein Papier lässt mir noch zu viel roten Schimmer durch, zumal es sich um die Mohnstiele rum nicht gut genug anlegen ließ.

So werd ich wohl noch eine zweite Schicht Papier kleben ... mit dem anderen Kleister, wenn der angerührt ist. 
Aber dann ist der Dienstag vorbei.

Für alle neugierigen Blogleser hier also der Zwischenstand:


    
   
   Meine Materialsammlung dazu hab ich hier gepostet.
   

Als Nachtrag zum letzten Projekt schieb ich gleich noch zwei Fotos hinterher.
Diesen Jersey habe ich schon einmal mit Goldrute gefärbt, als ich noch nicht wusste, dass man auch Baumwolle vorher beizt. Blass hellgelb lag er im Schrank, jetzt habe ich ihn gebeizt und überfärbt, dazu aber eine Nacht zusammen mit dem gekochten Kraut eingewickelt, um einen Batikeffekt zu erzielen. So toll wie beim Shirt ist er nicht geworden, aber so verarbeite ich ihn jetzt trotzdem.
 
  
    
   
  
   
   
Was anderen Bloger(innen) heute so zeigen, sammelt Anke wieder hier zum Creadienstag.  
  
  

Dienstag, 30. April 2013

Ein Licht geht an ...

   
   
... bei mir.

Und dabei merke ich, dass es gaaaar nicht so leicht ist, heuzutage das passende Leuchtmittel zu finden und dann noch ein Foto von der leuchtenden Lampe zu machen. Hier wäre eher eine alte Glühlampe angebracht gewesen, ich bin noch auf der Suche nach einer Alternative.

Aber da heute Creadienstag bei mizoal ist, zeig ich Euch meine Lampe trotzdem.

Basis war die Milchglaslampe vom Schweden, die inzwischen bestimmt jeder kennt.

Dazu hab ich mir nen Pott Latex Bindemittel gekauft und aus leicht transparentem geschöpften Papier das Mäntelchen zugeschnitten, dabei am Umfang 2 cm zugegeben, weil ich nicht wusste, wieviel Mehrlänge durch das Relief benötigt wird.

Einmal kräftig das Glas eingepinselt, dann den Bindfaden in passende Schleifen gelegt ... und es sah noch etwas kahl aus. Wer mich kennt, weiß, dass bei mir ziemlich viel gesammelt wird und nicht alles Gesammelte in die Schränke passt. Mein Blick machte eine Runde durch den Raum und blieb hängen an einer Vase voller Samenstände, die ich als Herbstgefussel mal fotografiert und gesammelt habe. Davon hab ich dann einige auf den frischen Kleber gestreut und das Papier aufgeklebt. Etwas zeitaufwändig war die "Massage", mit reichlich Kleber auf der Papierschicht hab ich dann alle Luftblasen rausmassiert. So ging's dann Seite für Seite weiter, bis ich den Rest vom Zugabestreifen abschneiden konnte. Aber fragt bitte nicht, wie lange ich an den Kleberresten an meinen Händen geschrubbt habe.
    
  


Und so sieht das fertige Teil aus. Etwas duster, deshalb hier noch einmal bei Tageslicht.
  
  
  
  
So mag ich sie ganz gern. Allerdings werde ich bei der nächsten Lampe wieder Tapetenkleister nehmen. Latex Bindemittel trocknet zwar schön weg, hinterlässt aber einen leichten Glanz, der dem Naturpapier jetzt ein bisschen seinen Charme genommen hat.