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Donnerstag, 8. August 2013

Urlaubssalat

   
   
Es ist Donnerstag und ich hab's im Urlaub mal geschafft, ein schnelles und recht preiswertes Gericht nicht nur zu machen und zu genießen, sondern bei bestem Licht auch noch Fotos davon zu machen.

Wer meinen Blog Fotoblicke verfolgt, weiß längst, dass wir Campingurlaub in Schweden gemacht haben. Das hat den Nachteil, dass ich meinen Salat auf Plastiktellern anrichten musste, aber den großen Vorteil, dass es keine chaotische Küche im Hintergrund gibt, sondern der große Holztisch Platz genug bietet, nach dem Waschen und Brutzeln und Anrichten einfach einen Meter weiterrutschen zu können zum Fotografieren und Essen.
  
   
  

 Unser Essen war ein halbwarmer Salat aus dem, was es am Gemüsestand gab und was am Vortag übrig blieb. Also Salatblätter, Tomaten, die Pellkartoffeln vom Vortag und Lauchzwiebeln.
  
   
  

 Dazu kurz angebraten Zucchinischeiben und ein Paket Halloumi. Die Schüssel gehört nicht zum Campinggeschirr, ich fand sie aber beim Stöbern in einem der zahlreichen Löppis einfach unwiderstehtlich.
  
  
    
   
 Da hatte ich doch vorhin glatt was vergessen ... Knobi muss auch mit drauf.  
  

   
   
Jetzt gewürzt mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer, dazu ein bisschen Olivenöl (erst jetzt, damit die Kartoffeln nicht so viel aufsaugen und es so fett wird), alles Warme obendrauf und fertig.

Bei Hanna gibt's bis jetzt noch keinen Post zum Thema, sie hat gerade genug anderes zu tun und das kann ich auch gut nachvollziehen. Aber vielleicht sammelt sie ja später die Beiträge für ihr Kochbuch zur Aktion


 oder ich animiere Euch zum Nachmachen. Dann lasst es Euch schmecken ...


Donnerstag, 2. Mai 2013

Kräuterküche Nr. 2

   
   
Da ich das Projekt von Hanna und Joona so gut finde, habe ich das nächste Preiswertessen auch dokumentiert.

In meinem Garten sind die Nacktschnecken immer hungriger als ich, jedes kleinen grünen Salatblatt fressen sie weg, bevor ich es überhaupt sehe. Was für mich übrig bleibt, sind reichlich Wildkräuter. 
Dann ernte ich eben die ...
  

Neben Giersch, Brennnesseln und Bärlauch aus dem Garten habe ich gekauft bzw. aus den Vorräten genommen:

3/4 bis 1 Packung Vollkornhörnchen
1 Packung Kaffeesahne (hat weniger Fett als Schlagsahne)
1 Dose Bio-Würstchen
4 bis 5 Tomaten
1 Zwiebel
150 g Käse
etwas Bratöl, Kräutersalz, Pfeffer, Kräuteressig

   
  
  
Hörnchen in Salzwasser bissfest kochen
Brennnesseln und Giersch blanchieren 
kleingeschnittene Zwiebeln und Würstchen anbraten
   
 
    
   
Tomaten kleinschneiden
blanchierte und abgetropfe Kräuter grob hacken
Bärlauch klein schneiden
   
  
  

 Tomaten und Kräuter zur Würstchenpfanne geben
kurz anschmoren lassen
Kaffeesahne zugeben
würzen

  
 
   Das Ganze kommt dann in die Auflaufform, der Käse wird gerieben darüber gestreut und alles kurz überbacken, bis der Käse zerlaufen ist.

Hier auf dem Foto seht Ihr nur ne kleinere Portion, wir waren nur 3 Esser. Und leider musste ich Blitzlichtfotos machen. Aber es kommt ja auf den Inhalt an. Und der hat allen geschmeckt, sogar meinem Lütten, der "Grünzeug" gegenüber immer erstmal skeptisch eingestellt ist.


Mehr leckere Gerichte findet Ihr hier bei Hanna.
 
 
 

Donnerstag, 25. April 2013

Es kann nicht immer Kaviar sein I

   
  
  
Eigentlich wollte ich nicht unter die Food-Blogger gehen. Und mein großer Küchentisch ist zu sehr Familientisch mit 1000 kleinen Dingen drauf, um regelmäßig mal schnell ein paar Fotos von leckeren Speisen zu machen.
  
Aber Joona und Hanna hatten eine tolle Idee: Kochen mit beschränktem Budget ... 
ein einfaches Gericht für 4 Personen, und es soll nicht mehr als 7,- € kosten.
  
 
   

 Die Idee unterstütze ich gern. Sie passt zu mir und irgendwie auch ein bisschen zum Titel dieses Blogs.
 
Okay, es gibt hier kein Stroh zu essen. Und auch keine Drinks mit einem Hauch von Gold. Aber heute hab ich reichlich Wildkräuter verarbeitet ... also "Unkraut" veredelt ;-). Und preiswert war das Ganze auch.

Die Wildkräuter hab ich vorwiegend aus dem Garten. Giersch ist schnell geflückt, Löwenzahn auch. Die ersten Spitzwegerichblätter musste ich schon etwas mehr suchen, genauso wie die erste Vogelmiere. Aber ich mag deren frischen leicht süßlichen Geschmack sehr, sie erinnern mich ein klein wenig an ganz junge Erbsenschoten. Gänseblümchenblätter sind noch ziemlich winzig, das dauert, davon eine kleine Hand voll zusammen zu bekommen. Schneller sammeln sich die Blüten. Und bitte jetzt nicht traurig sein, ich hab sie eigentlich nur vor Nachbars Rasentraktor gerettet, der sie in ein paar Tagen alle geköpft hätte.
  
 
  
  
 Ein paar Brennnesselspitzen waren auch in meiner Schüssel gelandet, die hab ich aber zusammen mit der ersten Zitronenmelisse zu leckerem Tee verkocht.

Den Bärlauch habe ich schon am Vortag im Wald gepflückt.

Eingekauft hab ich für unser Mahl:
1,5 kg Kartoffeln
125 g Butter
250 g Magerquark
1/2 Becher (100 ml) Saure Sahne
2 Packungen Matjefilets

Alles zusammen lag auch als Bio-Ware (mit Ausnahme der Matjes) noch unter 7,- €.

Dazu kamen zum Würzen Salz, Pfeffer, Zucker und Balsamico.

Für die Butter habe ich reichlich Bärlauch kleingehackt, mit der weichen Butter vermischt, nach Geschmack gesalzen und gepfeffert und das Ganze eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
 
     
   
   
Während die Pellkartoffeln kochten, habe ich meine Kräuter gehackt, zusammen mit den Magerquark und der Sauren Sahne vermischt, mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker und Balsamico abgeschmeckt. Dann das Ganze dekoriert. "Mama, ich mag zwar keinen Quark, aber das sieht richtig lecker aus" war der Kommentar meines Lütten.
  
   
    
   
Dafür gab's ja als Alternative den Matjes. Insgesamt ein wirklich preiswertes und schnelles Essen.
  
  
    
      
Auf den Fotos seht Ihr Kartoffeln und Fisch nur für drei, die Zutaten habe ich aber hochgerechnet für vier Esser.
   
  


Kräuterquark und Bärlauchbutter sind noch übrig, aber die werden morgen oder in den nächsten Tagen auch noch alle.

Mehr leckere und preiswerte Rezepte gibt es hier.