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Dienstag, 21. April 2015

Black Beauty

   
  

Da lag doch diese schwarze Cordhose zum Ende des Winters noch im Regal und keiner wollte sie haben. So ein tolles Muster ... aber wann trag ich schon mal Hosen? Und wenn ich Hosen trage, dann ganz robuste Jeans.

Aber dieses Muster *seufz* ... da musste ich einfach schwach werden. Passend dazu fand sich in meinen Vorräten auch noch ein Rest schwarzer Cord, denn die schmalen Hosenbeine allein reichten nicht für einen ganzen Rock.
   
  
  
    
   
  
 Und hier flattert er im Wind ... für's Foto stillhalten wollte er einfach nicht :-(.
 
Oben hab ich das Jerseybündchen recht schmal gehalten, dafür aber mit Gummikordel gesichert.
   
 
 
    
   
   
Da die Hosentaschen genietet waren, hab ich den Hosenpo gleich so zerschnitten, dass die Taschen an der gewünschten Stelle gelandet sind.
   
   
       
    
  
  
  Als Zierde und weil ich ja vielleicht doch mal den Fahrradschlüssel festklemme sind noch zwei Gürtelschlaufen auf die Rockfront gewandert.
   
  
 
    
  
    
Von hinten sieht er recht schlicht aus.  
    
    
 
   
   
   Und ab damit zum Creadienstag.
   
  

Dienstag, 14. April 2015

Männerhosenrock

   
   
Gefühlte 100 Farben Nähgarn hatte ich in meiner Sammlung, als ich Mitte Februar die schlammfarbene Männerhose beherzt zerschnitten hatte. Nur ausgerechnet Nr. 113 fehlte und lag an diesem Sonntagabend irgendwo hinter verschlossener Ladentür, zwei Tage vor Abfahrt zu einer längeren Kur.

Aber manchmal juckt es einfach zu sehr in den Fingern. Ich wollte diesen Passt-zu-fast-allem-Rock unbedingt mitnehmen.

 

   
   
Die letzten Stiche zu nähen war dann auch die letzte Aktion in der Nacht vor meiner Abreise. Keine Chance mehr für Fotos, keine Chance zum Posten.


   
   
Aber ich hab ihn viel getragen ... und einmal auch am Steilufer der westlichen Ostsee fotografieren können.
Wieder zu Hause hab ich wohl vergessen ihn zu zeigen. Jetzt wird es Zeit, denn er gehört inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsröcken. So wird er mein Beitrag zum heutigen Creadienstag.
   
   
     

Dienstag, 3. Februar 2015

Schon wieder gerockt ...

   
   
Momentan bin ich hier etwas nachlässiger geworden, sammle meine neuen Werke für die Creadienstage und dann sitze ich an der Nähmaschine oder der Alltag zieht mich in seinen Bann und schon ist so ein Dienstag wieder vorbei und ich hab's schlichtweg verpennt zu posten. Heute aber nicht.

Nachdem ich schon vor längerer Zeit bei Facebook Röcke gepostet habe wurde ich letztens gefragt, ob das Grafitti an der Ziegelwand, dessen unterer Teil bei einem meiner Fotos zu sehen ist, nicht zufällig Rock heißen würde.

Da Sonnenschein und Neugier und Zeit zusammentrafen und noch ein fertiger Rock ungezeigt war, nahm ich ihn am Wochenende einfach mit auf meine Rügentour.

Wieder einmal ist es ein Aus-Hose-wird-Rock geworden. Wieder einmal flog mir eine viel zu große Hose zu und reizte mich sehr zum Trennen und Schneiden und Nähen.
  
   
  
    
   
   Und wieder einmal wurde ein Ballonrock daraus mit Taschen für all die Dingen, die frau schnell geriffbereit haben möchte ...
   
   
    
   
... aber auch mit Gürtelschlaufen für ein kleines Täschchen oder auch nur mal schnell den Fahrradschlüssel.
      
    
    
   
Wieder ein Rock zum Radeln, bei dem der Wind nicht so einfach für ungewollte Einblicke sorgen kann. Und wieder hab ich mich austoben können mit den Zierstichen meiner Nähmaschine, die Freude am Gestalten genießen können.
   
   
    
   
   Ich glaub, mich hat die Rock-Näh-Sucht erwischt ;-)
   
  
 

Dienstag, 13. Januar 2015

gegen kaltes nasses Grau

   
   
   
... vor dem Fenster hilft eigentlich nur warmes Kerzenlicht davor.

War mein Papierupcycling in der Vorweihnachtszeit noch eine Adventsschaukel, 
so zeigt es sich jetzt ganz schlicht und lässt den Blick auch auf das Innenleben frei. 
Gebettet auf feinstem Ostseesand in der Zeit zwischen Tannengrün und Frühlingsblumen 
leuchten meine Kerzen jetzt im Fenster.
 
  
   
   
Die Entstehungsgeschichte hab ich hier bei der Adventschaukel schon ausführlicher gezeigt.
  
  
Verlinkt mit:
 

Dienstag, 2. Dezember 2014

Der nächste Hosen->Rock

  
  
   
Wer kennt sie nicht, Knielochaufreißer, Fleckenzwerge und Reißverschlusskaries? Alle drei stürzen sich mit Begeisterung auf Kinderhosen und lassen sie nicht wieder los.
  
Dazu kommen noch diese kleinen unsichtbaren Wichte, die in meinem Kleiderschrank ihr Unwesen treiben und Hosen je nach Belieben weiter, meist jedoch enger nähen, ganz still und heimlich versteht sich.
Da kam eines grauen Oktobertages eine ganz schöne Sammlung Upcyclingmaterial zusammen (->Klick)

Also mal wieder eine echte Herausforderung ... sowohl für die Nähmaschine, die so manche alte Naht überqueren musste, als auch für mich, diesmal deutlich mehr tüfteln zu dürfen. Aber genau das macht den Reiz aus und richtig Spaß. Für's erste Projekt hab ich mir nämlich gleich 3 Kinderhosen geschnappt. Aus meinem 8-Bahnen-Schnitt wurden mal breitere und mal schmalere Teile, die am Ende doch wieder ein Ganzes ergaben. Dazu kamen noch jede Menge Steppnähte zum Austoben mit den diversen Zierstichprogrammen.
   
    
   
    
Für die dezente Ballonform sorgt diesmal eine verstellbare Gummikordel genauso wie für etwas mehr Halt am Taillenbündchen.
  
   
    
     
Die Cargotaschen wurden praktisch eingebunden, die Knieabnäher durften einfach bleiben wo sie gelandet waren. Hartnäckige Spuren der Fleckenzwerge ... ich seh sie nicht mehr.
   

    
    
  Und das Knieloch versteckt sich jetzt unter der Gesäßtasche .   
   
  
     
   
Eins der beiden Jeanshosenoberteile könnte demnächst noch eine passende Tasche ergeben ... 
na mal sehen ...
   
   
Verlinkt mit:
   
   
 

   


      


Dienstag, 11. November 2014

ich rocke weiter

   
   
   
In den Untiefen meiner "Halbfertigproduktekiste" fand sich eine Hose ohne Bund. Sie muss da schon ziemlich lange liegen, denn an die Zeit, zu der ich in Nadelstreifenhosen ins Büro gegangen bin, kann ich mich nur noch wage erinnern. Wahrscheinlich war's auch der Jobwechsel, der diese Hose nie vollendet werden ließ. Viel zu weit war sie außerdem ... also schön viel Stoff für einen herbstlich warmen Rock. 
   
   
  
   
  
 Ein bisschen längs, ein bisschen quer, die Taschen drauf (Tasche Nr. 2 sitzt in Erinnerung an die Hose hinten) ... und fertig ist ein echtes Stroh-zu-Gold-Stück.


Mehr ... eher ganz viele ... kreative Sachen finden sich heute wieder bei Anke zum Creadienstag
und Upgecyceltes in Ninas Werketagebuch.


Dienstag, 16. September 2014

Mal wieder ne Kartenbastelei

   

Eigentlich hab ich nur mal wieder Papier für meine Teelichtgläser bestellen wollen, mal wieder neues Papier ausprobieren. Gestern kam das Paket an ... und wie ich das bei Strohseide und ähnlichem gewohnt bin gut verpackt. So war ein Bogen auf Rolle gewickelt und dann wiederum in schönes ockerfarbenes Packpapier eingeschlagen. Als ich alles ausgepackt hatte blieb mir bei diesem Anblick gar nichts anderes übrig als loszubasteln.
  
 
   
   
   
 Geklebt, gerissen und noch mal geklebt, dazu noch ein paar Mohnkrönchen, von denen ich im Sommer zum Glück einige gesammelt und gepresst habe, und schon war sie fertig, die nächste Karte. Erstmal nur eine, aber mehr davon werden folgen.

Auch wenn der Dienstag schon bald vorbei ist schick ich meine Karte noch schnell zu Ankes Creadienstag und Ninas Werkeltagebuch. 

PS: Das Verlinken zum Creadienstag muss ich anderweitig nachholen, mein Notebook will nicht so wie ich :-(
   
  
   
   
 
 
   

Dienstag, 8. Juli 2014

gebrannt und gewickelt

   
   
Als es am letzten Samstag in der Stadt an Sund nach verbrannter Haut stank, wurde nicht etwa einem Tier eine Nummer in den Pelz gebrannt (was ich sowieso furchtbar finde), sondern ein Notfallarmband hergerichtet.

Fährt man nach Schweden und besucht dort Astrid Lindgrens Welt, erhält man am Eingang für jedes Kind ein Plastikarmband, auf dem steht: "Please call mama ..........". Sollte doch mal ein Kind in diesem großen Park seine Eltern verlieren braucht es keine quäkenden Lautsprecherdurchsagen, Mama kann recht schnell herbeigerufen werden.

Später hat das Kind ein eigenes Handy ... aber was, wenn das mal stromlos ist oder aus der Tasche gerutscht oder gar irgendwo vergessen wurde? Früher gab's (wenn überhaupt) eine Telefonnummer der Eltern, die sich schnell merken lies. Heute sind es viele ... aber meist nur noch im Handy gespeichert ...
  
  
Nun war das Plastikarmband ja ganz praktisch, aber wirklich schön ist es nicht und uncool noch dazu.

Gern getragen werden dagegen derzeit Lederarmbänder. So hab ich einen Streifen geschnitten, auf die Rückseite die unterwegs notwendigen Telefonnummern gebrannt und die Vorderseite mit Muster verziert. 
Das sollte notfalls auch ein paar Mal Baden lesbar überstehen.



   
   
  Toll, wenn's dafür den Draußenarbeitsplatz gibt. Und warum soll das Brandmalgerät nur auf 
Holz funktionieren? 
      
   
     
   
Gelocht, gewickelt und gebunden gefällt's, ist immer dabei und ich besorgtes Muttertier 
kann doch ein wenig ruhiger sein.

Mehr gibt's wieder beim Creadienstag.
    
   
  


Dienstag, 1. Juli 2014

Mal was für's Auto

   
    

Es gab Zeiten, da  hab ich sie leise belächelt, aber eigentlich haben sie mich sogar genervt, die langen dick gepolsterten Gurtschoner mit den Sternen oder Diamanten drauf passend zur Automarke. Sie verhinderten bloß, dass sich der Gurt nach dem Abschnallen allein aufrollte. Überhaupt dieser Kult ums Auto, den mancher betreibt ... meins muss uns zuverlässig von A nach B und wieder zurück bringen und viel Platz haben für all unser Gepäck und das Boot im Sommer und die vielen Schätze, die wir so in Wald und Flur und am Strand sammeln.

 
Manchmal braucht das Auto aber doch mehr als nur Benzin. Und so hab ich kurz vor seinem Geburtstag und dem 100.000sten Kilometer mal genauer hingesehen und ein paar Stellen entdeckt, die erste Spuren von regelmäßiger Belastung zeigen ... mein Gurtschloss fängt an leichte Spuren zu hinterlassen an der Stelle, an der es immer schnell langratscht beim Aussteigen ... frau hat's halt öfter mal eilig.


Aber wofür hab ich denn eine Kiste voller alter Jeanshosen und eine Nähmaschine? Ein Hosenbein genau auf die richtige Länge geschnitten, noch mal halbiert, dazu ein Rest Baumwollstoff. Beides hab ich mit dünnem wattierten Vlies verstärkt, zur Sicherheit abgesteppt, jeweils 2 Klettverschlüsse von früheren Buddelhosen auf die Jeansseite genäht, das Ganze mit Baumwollstoff verstürzt, gewendet und dann die beiden anderen Klettseiten aufgesteppt. Der Saum durfte dabei bleiben.

   

   
     
 
Mein Gurtschoner passt nun ganz genau über den Schlossstopper, der Gurt kann sich vollständig allein aufrollen, aber das Schloss keinen Schaden mehr anrichten.

    Auf geht's zu neuen Touren.

Damit bin ich denn mal wieder dabei 
Ninas Werkeltagebuch macht leider gerade Sommerpause.
  
 

Dienstag, 15. April 2014

Geschenkkarton und Brötchentüte

   

 
Man nehme was man hat ... und davon hab ich gerade reichlich.

Da wären:
  • diverse Geschenkkartons, die ich mal reichlich eingekauft habe, als die Kinder noch mit schwer einwickelbaren Plastikfiguren als Geschenk zu manchem Kindergeburtstag gingen und das immer sehr spontan und kurzfristig ... so schnell ist die Zeit schon wieder vorbei. Aber die Kartons haben ideale Maße.
  • die Tüten vom nächsten Brötchenladen
  • das Seidenpapier aus den Bücherversandkartons, die ich derzeit reichlich bei meinem Bildungsträger vor dem Container rette, und das schon als Lückenfüller mit auf Reisen war und
  • Tapetenkleister, der derzeit nicht ausgehen darf
     
      
   
   
Schicht 1 sind erstmal die Brötchentüten zum Abdecken des gar zu bunten Designs. Da sie schön glatt sind, dürfen sie innen so bleiben, die Insel am Grund der Kartons gefällt mir sogar richtig gut.
   
   
    
   
Außen hab ich andere Vorstellungen als Werbung und Öffnungszeiten, die nicht mal mehr stimmen.
   Ich stand letztens wirklich mal mit knurrendem Magen vor verschlossener Tür :-(
 
 
    
   
Ich hätte nie gedacht, wie entspannend es sein kann, nach einem Tag mit viel Kopfarbeit abends am Tisch zu sitzen und Schnipsel für Schnipsel mit Kleister schön glattzustreichen.
  
  
Und weil mein Licht am Abend nicht wirklich gut zum Fotografieren ist nehm ich euch mit den fertigen Karteikästen jetzt mit auf meinen Balkon.
    



Da's innen doch ziemlich glatt ist für meinen Zweck kriegen die Karteikästen noch ne Sohle aus Wellpappe, aufgeklebt wiederum auf einen Rest T-Shirt-Pappe.
    
     
   
   
Endlich passende Karteikästen für meine Karten, die ich aber doch lieber im trockenen Zimmer lagere bis zum Verschicken.

Mehr Kreatives gibt's wieder bei Ankes Creadienstag und in Ninas Werkeltagebuch.


 

Dienstag, 8. April 2014

Ich kleister mir ein Blumenbild

   
   

Kleistern kann süchtig machen. Erst geht's klein los, mit einem Tischpapierkorb und ein paar rotlackierten Glasflaschen, in letzter Minute doch vor dem Glascontainer gerettet, dann mit Schmetterlingen aus verwelkten Tulpenblüten und jetzt mit einem Blumenbild.

Basis ist die übrig gebliebene Rückseite eines rahmenlosen Bilderrahmens (oder wie nennt man diese Dinger, bei denen das Bild zwischen Rückwand und Glascheibe mit Clips festgehalten wird). Tja, manches überlebt einen Umzug eben nicht unbeschadet, aber ich mochte das Teil sowieso nicht mehr.

Dazu kam die toll strukturierte Wellpappe aus der Übertopfabteilung des Möbelschweden, die mich schon länger zum Verbasteln gereizt hat, und reichlich Seidenpapier. Seitdem ich beim Einkaufen weitestgehend auf Plastiktüten verzichte wächst mein Vorrat an Seidenpapier erfreulich an. Gekauft sind nur der Tapetenkleister und die drei Glasröhrchen.
   
  
    
   
 Erstmal hab ich alles einschichtig grundiert, die zweite Schicht besteht dann aus unterschiedlichen Schnippseln Ton in Ton. Während des Formens stecken die Glasröhrchen noch gut in Folie. 
   

   
   
   Für die Haltbarkeit musste ich die Röhrchen oben und unten mit Draht verzwirnen ... und dann geduldig warten, bis alles getrocknet ist.
   
   
   
   
 Manche Ecke hab ich noch mal überklebt und den Draht am Ende gegen Bindfadenschliefen ausgetauscht. 
    
   
   
     
Oben sah's noch ein wenig kahl aus, aber da lagen ja noch einige Schätze vom letzten Herbst in der Blumenpresse.

    


Und so sieht es jetzt fertig raus. Mit frischen Blumen drin konnte ich es noch nicht zeigen, ich hatte heute keine passenden Blüten im Haus. Kräftige Blüten müssen es auf jeden Fall sein ... oder trockene Samenstände im Herbst. Auf jeden Fall ist es eine Alternative für Leute wie mich, deren Fensterbretter in Knöchelhöhe nicht wirklich für Blumenvasen geeignet sind und bei denen Blumen auf dem Tisch meistens im kreativen Chaos untergehen ... ich hänge meine Blumen an die Wand ;-)


So, das ist doch ein klassischer Beitrag für Ninas Werkeltagebuch zum Upcyclingdienstag und
 


 

Dienstag, 4. März 2014

Versuch macht klug




Geht es euch auch so? Die Ideen kommen immer erst, wenn die Zeit drängt oder wenn ich meinen Tag eigentlich beenden müsste. 

Vor einer Woche suchte ich noch schnell ein paar runde Bauklötze aus der Kiste im Kinderzimmer, weil ich für den Mustermittwoch Kringel stempeln wollte. Aber dann wurde es spät, meine Stempelbastelei verschoben.

Nun lag mein Material rum ... bis heute kurz nach Mitternacht Nina in ihrem Werkeltagebuch wieder eine Seite weitergeblättert hat.

Und was mache ich? Ich hol mir den Pinsel, meinen Pott Latex-Bindemittel, die Schere und diesmal wirlich Einweghandschuhe, weil ich ab heute die Schulbank drücke und mich nicht ablenken lassen möchte von der sich langsam wieder lösenden Latexhaut.
   
Mein Bindfaden entpuppte sich auch noch als ziemlich störrisch, aber vollgesogen mit viel Kleister ließ er sich kringeln und blieb auch so. Pinsel auswaschen und ab ins Bett.
 
 

   
   

Eigentlich hab ich gedacht, meine Stempel nehmen so getränkt nicht mehr genug Farbe auf.  Andersrum lassen sie sich besser abwaschen für die nächste Farbe.


Schnell ausprobiert ergab sich das dann auf einem Rest Stoff,
wobei ich aus Zeitmangel die Stempel nur mit einem Pinsel dünn eingefärbt habe.
 
  
 


Fazit:
Beim nächsten Versuch werd ich die Farbe auf eine Glasplatte streichen.
Das beste Druckbild ergibt ausgerechnet der Stempel mit der härtesten Schnur.

Mal sehen, wie's weitergeht. Michaelas Kringelmustermittwoch im Februar ist ja vorbei, für den März gibt's ein neues Thema.

Meine Bauklötze haben auf jeden Fall noch eine zweite Seite für einen neuen Versuch ;-)

Was den anderen am Dienstag so eingefallen ist, könnt ihr bei Ankes Creadienstag
 und in Ninas Werkeltagebuch sehen.

 
PS: Vielen vielen Dank für die zahlreichen und lieben Kommentare zu meinem letzten Beitrag, ich war richtig überwältigt.

PPS: Da mein Latex-Bindemittel immer wieder auftaucht und inzwischen Fragen dazu: Ganz früher haben wir es in den billigen Tapetenleim gerührt damit die (meistens Rauhfasertapete) auch beim Überstreichen kleben bleibt. Oder wir haben damit den unteren Tapetenbereich in Küche und Bad übermalt und so abwischbar gemacht ... Fliesen waren ja rar. Das war also alles noch zu Ostmarkzeiten. Jetzt nutze ich diese Eigenschaften weiter, außerdem ist er ein recht preiswerter Bastelleim.




Montag, 24. Februar 2014

zugekleistert

   
   
Ich bekenne, ich bin ein Büchernarr. Und Bücher sind zum Lesen und Anschauen da und wenn sie mir nicht (mehr) gefallen, werden sie ausgesetzt oder anderweitig weitergereicht.

Irgendwann landete jedoch ein Buch bei mir als Leihgabe, "etwas kurzweiliges" versprach die Eigentümerin. Aber ich konnte mich so gar nicht über den Inhalt amüsieren. Und sie wollte es auch nicht wieder zurück. Endlich ein Buch, bei dem ich keine Skrupel hatte, Seite für Seite rauszureißen und zu verbasteln.

Die ersten Seiten wurden zu Tannenbäumen und Sternen für die Weihnachtskarten.
    Aber das Buch war ganz schön dick.
   
Jetzt waren die nächsten Seiten dran. Wo genäht wird, fallen Fusseln an. Ein kleiner Tischmülleimer für den Nähplatz musste her. Grundlage ist eine leere Cappucchinodose, rundherum hab ich Bücherschnipsel geklebt und oben und unten ein Stück Schleifenband.
   
    
    
  
Oben hat die Dose ein kleines Loch bekommen, die Wand einen Nagel und wenn ich den Platz auf dem Nähtisch brauche, wird das Teil mal schnell an die Wand gehangen. Es passt sogar zu den Vorhängen ;-).

  

     
   
  
Wenn die Finger einmal kleben, geht's doch gleich weiter. Beim Umzug tauchten drei weinrote Fläschchen auf, die ich irgendwem irgendwann mal mit selbstgemachtem Likör schenken wollte. Dann blätterte die Farbe ab ... nicht gut für Ess- und Trinkbares.
  
Mit der größten fing ich an, auch sie mit Buchseiten zu bekleben ... nicht ganz leicht, denn das Buch ist aus recht festem Papier. Bei den kleinen Flaschen hatte ich damit von Anfang an schlechte Karten. Da musste Seidenpapier aus dem Schuhkarton her. Getrocknet gefielen sie mir uni aber viel besser. So bekam die große Flasche noch eine neue Haut. Jetzt gefällt sie mir, dezente Schrift darf gern durchleuchten.
 
   

   
   
Alle 3 haben einen Platz auf meinem noch ziemlich leeren Bilderbord bekommen.
Da ich sie nicht mit Tapetenleim, sondern mit Latex Bindemittel bekleistert habe, ist die Hülle wasserfest genug, um sie nicht nur für Trockenblumen nutzen zu können.

Und weil heute wieder Dienstag ist, verlinke ich mit 


Dienstag, 28. Januar 2014

Warme Ohren ...

   
   
   
... hatte ich am Wochenende nicht, als ich meine Ausflüge auf die Insel gemacht habe. Der Wind pfiff durch.

Was lag da näher, als mir schnell meine ziemlich dicke Wolle zu nehmen und loszunadeln. Nur gut, dass ich ein paar Tage zuvor schwach geworden war und ein paar Knäuel in meinen Einkaufskorb gehopst sind.


   
    
 Da Erna als Mützenmodell nicht so recht geeignet ist, hab ich mich doch mal vor die Wand gestellt.

  


Ich hab ganz bewusst recht eng gestrickt, der Wind soll keine Chance mehr haben. So kann ich demnächst dem Küstenwind trotzen.


Schnell ab damit zum Creadienstag.
  
  
 

Dienstag, 14. Januar 2014

Manches kommt, manches geht ...

   
   
... oder wandert weiter.
   
 Schweren Herzen hat sich mein Sohn von seinem Lieblingspullover getrennt, das aber nur, weil ihn jetzt sein Freund tragen darf und weil ich einen ähnlichen als Ersatz versprochen habe. Aber noch sind andere Dinge wichtiger. Versprochen habe ich ihm aber ein Abschiedsfoto vom Pullover und das zeig ich euch heute.


   
   
   Die weiße Farbe hat sich beim häufigen Waschen doch ganz schön verflüchtigt und die Ellenbogenflicken sind nach oben gewandert ... sieht so aus ... aber nein, sie wollten nicht versetzt werden, als Ärmel und Pullover noch einmal für eine Saison mitwachsen mussten, dank Bündchen war das ja nicht so schwer. Hach ja, der Pullover und sein Träger waren ziemlich unzertrennlich.


Lieber hätte ich heute mal wieder etwas Neues gezeigt. Ein bisschen kreativ war ich ja, aber entweder aus dem Schlauchschal schaut (m)ein furchtbar müdes Gesicht in die Kamera oder ich hab's Fotografieren wieder vergessen, wenn gerade mal die Sonne in mein Zimmer schien.
   
   
Als Ankündigung (und zur Selbstmotivation) zeig ich aber das noch ...


   
   
... und das. Die Karusselfahrt in der Waschmaschine hat es inzwischen auch überstanden. 
   
   
   
   
Am nächsten Dienstag zeig ich dann mehr davon.

Ab damit jetzt zu Ankes Creadienstag ... da gibt es heute wieder so viel Schönes zu sehen.

 

Dienstag, 17. Dezember 2013

Ein schwedisches Weihnachtsgeschenk

   
   
Ich gehöre zu den Menschen, die eigentlich das ganze Jahr über Geschenke kaufen. Wenn mir auf Reisen oder auf Märkten etwas gefällt, was auch einem meiner lieben Mitmenschen gefallen könnte, wandert es mit in meine Geschenketruhe.

So ging es mir im Sommer in Schweden, als wir in einer Festivalpause die Handwerker besuchten, die auf dem Festivalgebäude in Museumsdorf ihr Können zeigten. 

Besonders angetan hatten meine Kindern kurze Armstulpen, aber farblich gab's nur welche für das große Tochterkind. Die wanderten mit und für den Bruder Wolle, verbunden mit dem Versprechen, dass er zu Weihnachten auch solche Stulpen bekommt.

Gestern fiel mir das zum Glück wieder ein, gerade noch rechtzeitig.

Eigentlich stricke ich nicht mehr so gern mehrfädig, dieses Gefitze ist mir zu aufwändig. Nicht umsonst lagen einige dieser Uvos bei mir ewig rum. Ich bewundere alle, die Norweger- oder Jaquardmuster von Hand stricken. Aber dieses in Schweden oft gesehene Muster gefiel mir so, dass ich mich dazu überwunden habe.

  
       
   
Und es ging auch recht flott von der Hand, da beide Fäden so gleichmäßig mitlaufen.

   
  
  
Irgendwann am späten Abend stellte mein großes Tochterkind fest, wie (schön) schräg ihre Mutter denn wäre, als sie mich mit klappernden Nadeln im Zimmer ihres Bruders erwischte. So ganz heimlich war Anprobe am schlafenden Kind ...

Jetzt freu ich mich auf den Abend, wenn ich den zweiten Stulpen dazu stricken kann ... aber noch mehr auf die Überraschung in einer Woche, denn dieser Wunsch ist ein bisschen in Vergessenheit geraten und wird so wirklich noch eine Überraschung.

Was die anderen so alles werkeln, sammelt Anke wieder heute am

 
  
 

Dienstag, 12. November 2013

warme Füße Nr. 1

  
  
  
So ein Umzug hat einen tollen Nebeneffekt ... ich sichte und sortiere und staune, was sich doch für Schätze im Laufe der Zeit angesammelt haben. Von manchem kann und muss ich mich trennen, mein Tochterkind trägt eindeutig kein rosa mehr, die Shirts für den Lütten sollen jetzt eher cool und nicht mehr mit niedlichen Teddybären sein.

Manch anderes war schon längst vergessen und beim Sichten kommen die Ideen und auch die Lust, wieder selber zu werkeln, die Bohrmaschine mal wieder gegen die Stricknadeln zu tauschen.

Seit dem Wochenende greife ich also wieder zur Nadel, gönne mir abends mal nen guten Film und den Händen  andere Bewegungen. Derzeit sind Filzpuschen Nr. 2 in Arbeit, aber noch nicht wirklich sehenswert. Und der zukünftige Besitzer steht auch noch nicht fest. Das wird entschieden, wenn das Karusselfahren in der Waschmaschine durch ist.

Dafür zeig ich jetzt endlich Filzpuschen Nr. 1, die ich schon Ende September im Zug nach Suhl und wieder zurück gestrickt habe. Und dabei winke ich mal Ute zu, die sich in der Stunde, die mir zwischen Ankunft und Klassentreffen blieb, die Zeit für einen Kaffee mit mir nahm. So ist aus dem virtuellen Kontakt ein richtig schönes Treffen geworden, das leider viiiiiel zu kurz war. Ich freu mich auf das nächste Mal.

. Die Anleitung war ohne Maschenprobe. Ich hab die Maschenzahl für Größe 38/39 genommen, aber eine deutlich kleinere Nadel, da ich meistens recht locker stricke. Stolzer Besitzer ist jetzt der Lütte mit Schuhgröße 35.
  
    
    
   
   
  
Auf dem Foto sieht es leider so aus, als wären die Puschen unterschiedlich lang. Aber das täuscht, der Stein war schief und der unterschiedliche Farbverlauf verstärkt den Effekt noch.


 Jetzt verlinke ich noch schnell mit Anke, damit ihr sehen könnt, was andere so werkeln, 
und dann wird weiter ausgepackt, damit ich wieder Zeit zum Stricken habe.


 

Dienstag, 17. September 2013

Herbstgold

   


Scheinbar jeden Tag steht die Sonne etwas tiefer am Himmel, hat weniger Kraft. Dafür schmückt sich die Natur noch einmal mit allen möglichen Farben. Ich mag diese Herbstfarben unheimlich gern, das erdige warme Braun der frisch gepflügten Felder, das Orange der Hagebutten, Vogelbeeren und vor allem des Sanddorns, das Gelb der ersten Herbstblätter und das nicht mehr leuchtende Grün der Wiesen und Weiden im Morgenlicht.

 Ich bin derzeit im Sammelfieber. Liegt es am bevorstehenden Umzug in die Stadt, am Abschied vom Landleben, der nicht wirklich einer ist, denn die Insel bleibt uns doch sehr nah? Möchte ich Eindrücke und Farben und den Geschmack des Spätsommers mitnehmen in die nächste Zeit? Oder lasse ich mich wieder mehr auf die Jahrezeiten sein, sammle Vorräte für die kalte Jahreszeit wie unsere Vorfahren, die nicht alles jederzeit im Supermarkt kaufen konnten?  Ein Zurück zu den Ursprüngen?

Auf jeden Fall macht es Spaß, so oft wie möglich draußen zu sein und dabei den Händen etwas zu tun zu geben.


Als erstes mal ein Versuch zum Thema LandArt. 


  

Ich bin gern mal am Strand, aber ich kann nicht "nur rumliegen". Und wenn die Düne voller Apfelrosen steht, können sie ruhig mal ein paar Früchte opfern. 


 

 Zu Hause entstand dann in der letzten Woche ein Kranz aus Rainfarn. 
Als Basis habe ich genommen, was ich hatte: 3 Zweige unserer Weide.
  

  

 Diese hab ich einfach samt Blättern ineinander verschlungen, so dass ein dickerer Kranz entstand.

 
  
  
Mit Blumendraht hab ich dann kleine Sträußchen Rainfarn so festgebunden, dass immer die letzten Drahtwindungen wieder verdeckt waren.

 


 Und nun steht er in meiner Küche auf dem Tisch und bringt ein wenig Sonne ins Haus.
  
 


Das Foto ist leider nicht so gelungen, tagsüber schafft es die Sonne nicht mehr so richtig über die noch dichten Bäume und der Blitz meiner Kamera ist nicht wirklich gut.

 Was andere so Kreatives zeigen, sammelt Anke an jedem creadienstag.