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Dienstag, 13. Januar 2015

gegen kaltes nasses Grau

   
   
   
... vor dem Fenster hilft eigentlich nur warmes Kerzenlicht davor.

War mein Papierupcycling in der Vorweihnachtszeit noch eine Adventsschaukel, 
so zeigt es sich jetzt ganz schlicht und lässt den Blick auch auf das Innenleben frei. 
Gebettet auf feinstem Ostseesand in der Zeit zwischen Tannengrün und Frühlingsblumen 
leuchten meine Kerzen jetzt im Fenster.
 
  
   
   
Die Entstehungsgeschichte hab ich hier bei der Adventschaukel schon ausführlicher gezeigt.
  
  
Verlinkt mit:
 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Adventsschaukel



Endlich ist sie fertig und gefüllt ... meine Adventsschaukel. Und ein echtes Upcyclingprojekt, denn drin stecken Zeitungsschnipsel, alte Bücher und Kartoffelnetze, ein Rest Tapetenkleister und doch einiges an Zeit. Dazu derzeit noch zwei Tetrapacks für den nassen Steckschaum, bis Weihnachten sind ja noch ein paar Tage ... zum Glück auch, denn die Zeit wird knapp für all meine Ideen ...  
   
  
    
   
  
 Da traf meine Liebe für alte Bücher zusammen mit einem alten Birkenstamm. Und im Regal lag noch ein Liederbuch vom Schwedischen Löppis, extra zum Verbasteln mitgenommen.
    
   
    
   
   Als Form mussten meine Tisch- und Nähpapierkörbe herhalten, verlängert mit Pappe.
   
 
    
   
Innen ging's los mit einer Lage Buchseiten, schön ordentlich und später zeigbar, darauf eine Lage Küchenkrepp und zur Stabilität ein altes Kartoffelnetz.
   
  
    
   
Danach wechseln sich nach Lust und Laune Zeitungen und Marx und Engels ab, zwei Kartoffelnetze hab ich auch noch verbaut. Gezählt hab ich die Schichten nicht ... jeden Abend zur Entspannung zwei oder drei. Am Ende kam dann die Schicht aus dem schwedischen Liederbuch drauf und ich hab alles einmal mit meinem oft gebrauchten Latex-Bindemittel überstrichen und so abwischbar gemacht.
   

    
   
 Das ganze passt so richtig gut auf das Treibholzbrett, dass seit ein paar Tagen in meinem Fenster hängt. Jetzt ist es weihnachtlich gefüllt, aber für die Zeit danach fällt mir garantiert auch noch was ein.
   


Freitag, 4. Juli 2014

Es wird eng ...

   
  
... auf meinem Bord. Aber meine Rose hat sich noch reingedrängelt.

Der Strauch vor meinem Fenster hat beim letzten Gewitter ziemlich gelitten und so landete
ein Zweig lieber bei mir in der Wohnung als abgeknickt auf der Wiese. Ehrlich gesagt mag
 ich solche Rosen auch viel viel mehr als die geraden mit der einzelnen Blüte, egal wie
prachtvoll sie ist. Meine bekleisterte Vase kommt so auch mal zu einem Soloauftritt.

  
   
 



Das Fischbild hat's endlich auch mal geschafft, ohne Spiegelungen auf's Foto zu kommen.



  
  
 
Von meiner Kartenbastelei waren noch ein paar Ausdrucke übrig. Als Hintergrund dient
diesmal die Rückseite einer Gemüsetüte aus dem Bioladen, noch mal richtig schön
geknittert vor dem Aufkleben. Ich mag dieses Packpapierbraun so sehr und fand es
gut zur vergilbten Buchseite.


Meine Rose schick ich noch schnell zu Helgas Flower-Friday
und die beiden Fische lass ich zu Andiva schwimmen.

 

Dienstag, 27. Mai 2014

Lichterparade



Es fängt immer an mit einen neu entdeckten Papier, in diesem Fall der weinroten Strohseide ... dieses Kribbeln in den Fingern. Aber selten reicht das allein. Die Augen gehen auf Wanderschaft in meinem Zimmer und bleiben meistens noch irgendwo hängen. In diesem Fall blieben sie hängen an einem Häufchen frisch getrockneter Rosenblütenblätter und dem Rest der Mohnblüte, die leider nur für eine kurze Zeit bei mir blüte.

Die Teelichtgläser standen schon bereit zusammen mit dem Kleisterpott. Weitere Papiere waren schnell gefunden im großen Stapel gesammelter Seiden- und Einwickelpapiere.

 



Das leicht hellgrüne Seidenpapier zerfiel fast beim Aufkleben, 
aber in seiner Zartheit finde ich es passend zu den Rosenblütenblättchen. 
  
    
    
  
 Noch dünner war das lindgrüne Einwickelpapier vom letzten Flohmarkteinkauf. 
Hach freu ich mich, dass ich davon noch so einiges liegen habe. 
Zusammen mit den Clematissamen leuchtet es richtig toll.
   
   
   
   
Noch einmal Clematissamen, diesmal in der weinroten Strohseide.
   
  
    
Und hier ist sie, meine Mohnblüte, eingebettet in hauchzarte weiße Strohseide.  
     
      

  
   
Mein absoluter Favorit dieser Runde aber ist das kittfarbene Einwickelpapier, 
mit dem ich schon die bunten Flaschen zu Vasen und meine Fotokästen 
verkleidet habe.

Schlicht und zart bei Tageslicht und wunderschön warm abends im Kerzenlicht.
  
 
    
  
 Alle meine Lichter schick ich jetzt gleich zu Ankes Creadienstag und Ninas Werkeltagebuch.
  
   

Mittwoch, 19. März 2014

frisch gefischt

   
   

Nachdem ich den letzten Mustermittwoch irgendwie verschwitzt habe, er im neuen Alltag einfach untergegangen ist, sollte mir das in dieser Woche nicht wieder passieren.

 Von Mal zu Mal macht es mir mehr Spaß, nach vorgeschlagenen Themen zu arbeiten, mir gezielt dazu Gedanken zu machen, dabei durchaus vorhandenes zu nutzen, aber anders. Herausforderungen, die mich wieder wachsen lassen ... und wenn es nur ein ganz kleines bisschen ist.
 
   Deshalb bin ich diesmal auch umgezogen, weg von den Fotoblicken und hierher. Die Kamera, bis bisher vorhandene (und fremdgestaltete Muster) eingefangen hat, ist diesmal nur noch Mittel zum Zweck, musste gestern den Scanner ersetzen.


   
    

  
Vorhandenes ... das waren die zwei Buchseitenfische, die ich mal geschnitten habe und die als Anfang eines Fensterbildes auf den Rest ihres Schwarmes warten, aber auch ein noch ungenutzter Schulhefter, den ich mir mal schnell aus der Schublade geborgt habe. 
 

 Zwei Fische ergeben noch kein Muster, aber ich bin dabei, immer mehr Funktionen meines Grafikprogrammes zu entdecken. Der IrfanView kann einiges mehr als nur Fotos sortieren und zurechtschneiden.


 
   
   

  Und weil mir nach Farbe war, hab ich gleich noch ein bisschen weitergespielt.

   

  
  

Mit hat das Gelb der Sonne gefehlt, jetzt leuchtet es aus dem Wasser ;-)
  
  
  
   
 
Jetzt aber schnell ab damit zu Michaelas Muster-Mittwoch.


 

Dienstag, 10. Dezember 2013

Ein Lichtlein brennt ...

  
  
  
   
... und noch ein paar mehr. Leider sind sie nicht ganz so geworden wie vorgestellt, aber ich teile meine Lehren gern mit Euch.

Als ich mein Adventsgesteck fertig hatte, lag auf meinem Tisch ein Gemisch aus Tannenadeln und Erlensamen. Das erinnerte mich an meine Sandwiches, die ich aus meinen Herbstblättern gemacht habe, und meine Pläne, Teelichtglaskleider zu basteln.


So verwandelte sich der Esstisch am Abend in einen Arbeitstisch. Eine Schablone war schnell gemacht und untergelegt, das Butterbrotpapier eingepinselt und bestreut, zugedeckt und alles aufgehangen.

Lektion 1: Butterbrotpapier nimmt sehr schnell sehr viel Wasser auf und dehnt sich unheimlich dabei. Es reicht nicht, nur die später genutzten Stellen einzukleistern, die Wellen lassen sich nicht mehr ausgleichen.

Lektion 2: Latex Bindemittel macht das Papier zwar angenehm transparent, aber es hinterlässt zu viel Glanz, da die zweite Lage nach dem Auflegen noch einmal eingepinselt werden muss, damit man die Luft zwischen beiden Lagen gut ausstreichen kann. Tapetenkleister ist doch eindeutig besser.

Lektion 3: Das eingepinselte Papier muss vor dem Belegen und Bestreuen auf der Unterlage gut glattgezogen und -gestrichen werden.

Lektion 4: Moos lässt sich auch nass und ungepresst gut als Sandwicheinlage verarbeiten.

Lektion 5: Eine Esstischlampe mit Quersteg zwischen den Schirmen lässt sich nicht nur wunderschön dekorieren und zum Trocknen diverser Kräuter nutzen, sondern auch für Sandwichpapiere auf Hosenbügeln.
  

    
   
Inzwischen sind die Papiere getrocknet, ausgeschnitten und zusammengebastelt. 

Lektion 6: Butterbrotpapier gefällt mir bei Licht betrachtet auch als Sandwich nicht so besonders ...
   
  


... aber als Dekoration am Abend darf es bleiben.

 Lektion 7: Fotos von Lichtern dieser Art sind unheimlich schwer zu machen, auch das sollte ich noch üben.

Lektion 8: Wie farbecht meine Blätter und Blüten sind, wird sich später zeigen. Dieses Experiment läuft noch.

 
   
   
Bei anderen lief's besser, das könnt Ihr hier bei Anke sehen.

 

Dienstag, 1. Oktober 2013

Papier und Natur ...

  
  
... waren meine Materialien für eine schnelle Herbstbastelei bzw. den Anfang meiner Fensterbilder.

Aus den gepressten Herbstblättern der letzten Zeit und jeweils 2 Bögen Butterbrotpapier habe ich Sandwiches der anderen Art gebastelt.

Für die Fotos habe ich sie provosorisch vor mein Fenster gehangen, zum Fertigstellen brauche ich noch einen Besuch in der neuen Wohnung. Ideen hab ich mehrere, mal sehen, welche Art der Aufhängung ich dann umsetze, auf jeden Fall keine Hosenbügel ;-)


  
  
  
    
   
Das gleiche Fensterbild hier einmal angeblitzt, so dass man sehen kann, dass die Blätter nicht aufgeklebt, sondern zwischen den Papierlagen sind.  
    
  
 
   
 
 Auch als Hülle für Teelichtgläser kann ich sie mir vorstellen. 
    
  
Mal schauen, was andere Blogger(innen) am Creadienstag so zeigen.

   

  
 Noch schuldig bin ich die Fertigstellung meiner roten Mohnkapsellampe.
  
 
   
  
Jetzt trägt sie eine zweite Schicht des gleichen Papiers und gefällt mir schon wesentlich besser. Ein bisschen vom roten Glaskörper schimmert durch, aber das war beabsichtigt.
  
  

   
Recht puristisch ist sie immer noch, aber so mag ich sie. Mal sehen, welchen Platz sie demnächst bekommt.


Dienstag, 30. April 2013

Ein Licht geht an ...

   
   
... bei mir.

Und dabei merke ich, dass es gaaaar nicht so leicht ist, heuzutage das passende Leuchtmittel zu finden und dann noch ein Foto von der leuchtenden Lampe zu machen. Hier wäre eher eine alte Glühlampe angebracht gewesen, ich bin noch auf der Suche nach einer Alternative.

Aber da heute Creadienstag bei mizoal ist, zeig ich Euch meine Lampe trotzdem.

Basis war die Milchglaslampe vom Schweden, die inzwischen bestimmt jeder kennt.

Dazu hab ich mir nen Pott Latex Bindemittel gekauft und aus leicht transparentem geschöpften Papier das Mäntelchen zugeschnitten, dabei am Umfang 2 cm zugegeben, weil ich nicht wusste, wieviel Mehrlänge durch das Relief benötigt wird.

Einmal kräftig das Glas eingepinselt, dann den Bindfaden in passende Schleifen gelegt ... und es sah noch etwas kahl aus. Wer mich kennt, weiß, dass bei mir ziemlich viel gesammelt wird und nicht alles Gesammelte in die Schränke passt. Mein Blick machte eine Runde durch den Raum und blieb hängen an einer Vase voller Samenstände, die ich als Herbstgefussel mal fotografiert und gesammelt habe. Davon hab ich dann einige auf den frischen Kleber gestreut und das Papier aufgeklebt. Etwas zeitaufwändig war die "Massage", mit reichlich Kleber auf der Papierschicht hab ich dann alle Luftblasen rausmassiert. So ging's dann Seite für Seite weiter, bis ich den Rest vom Zugabestreifen abschneiden konnte. Aber fragt bitte nicht, wie lange ich an den Kleberresten an meinen Händen geschrubbt habe.
    
  


Und so sieht das fertige Teil aus. Etwas duster, deshalb hier noch einmal bei Tageslicht.
  
  
  
  
So mag ich sie ganz gern. Allerdings werde ich bei der nächsten Lampe wieder Tapetenkleister nehmen. Latex Bindemittel trocknet zwar schön weg, hinterlässt aber einen leichten Glanz, der dem Naturpapier jetzt ein bisschen seinen Charme genommen hat.
 

Montag, 25. März 2013

Ostereierkleisterei



 ... war meine abendliche Beschäftigung in den letzten Tagen. Ich wollte einfach mal wieder rumkleistern, mit Papierresten gestalten.
    
   
    
   
Nachdem die ersten drei ihre Grundierung hatten, kam die Lust auf mehr. Und gleichzeitig Geschenke mit viel Papierverpackung rundherum.
   
    
      
   
So sehen sie jetzt aus und können gefüllt werden.  Hoffentlich findet der Osterhase am Wochenende ein halbwegs trockenes Plätzchen, im Garten ist es noch ziemlich weiß.


 
   
   

Dienstag, 19. März 2013

Kleisterei ...




... ist derzeit angesagt. Und kreatives Chaos ... Wer einen Blick in meine Wohnung erhaschen kann, kann das nicht übersehen.

Eigentlich hatte ich versprochen, heute die fertigen Jeans-Cord-Kissen zu zeigen. Der Wille war da, aber die Zeit begrenzt. Und dann hoppelte jeden Tag in mindestens einem Blog hier ein Osterhäschen rum und erinnerte mich daran, dass sich zu Ostern diesmal die Familie trifft.

Dafür hopsten letztens beim Einkaufen ein paar Pappeier zum Füllen in meinen Wagen. Sehr modern im Pünktchendesign, sogar in den aktuellen Farben, nur passen diese Farben nicht wirklich zu uns und auch nicht in die Wohnung meiner Eltern. Überkleben war angesagt. Tapetenkleister ist schnell angerührt.
           
                  
        
      
 Endlich ist die erste Lage trocken ... zum Grundieren habe ich einfach Toilttenpapier genommen.
         
           
          
             
Für Lage 2 habe ich verschiedene Seidenpapiere aus meiner Sammelschublade gekramt. Das dunkle Orange gefällt mir ganz gut. Weniger gelungen (und deshalb gar nicht erst gezeigt) finde ich die Kombination aus weißem Seidenpapier mit getrockneten Tulpenblütenblättern. Die haben ziemlich Farbe abgegeben, erstaunlicherweise nicht rot, sondern graugrün. Aber was ich hier zeigen kann, ist sowieso erst ein weiterer Zwischenschritt, ein paar Abende hab ich noch und der Kleisterpott ist auch noch ziemlich voll.
              
               
           
                   
Seit den Februarferien wartete auch dieses Projekt auf meine Kleisterei. Basis war die Tischlampe aus dem gelb-blauen Möbelhaus, die es im Januar schön preiswert in rot gibt. Bei meiner Mama steht ein weißes Exemplar, beklebt mit rohweißem Naturfaserpapier und sehr zarten Klöppelspitzenresten. Ein Foto hab ich leider nicht, ich werd's beim nächsten Besuch nachholen.
Der spätere Empfänger dieser Lampe steht dagegen mehr auf warme bunte Farben. So bot sich die rote Lampe als Untergrund geradezu an. Darauf rote, gelbe und rohweiße Papierstreifen. Die Flächen sind mir noch etwas zu groß, hier fehlt noch etwas. Und kleine goldene Akzente sollen auch noch folgen. Blattgold liegt auch schon bereit.
 Ihr müsst Euch also noch ein bisschen gedulden. Da am nächsten Montag die Lampe auf Reisen geht, kann ich sie am Dienstag zeigen, die Ostereier auch und als Füllung ist auch noch was aus Stoff angedacht. 
 Was bis heute noch so alles kreativ geschaffen wurde, sammelt Anke hier wieder für uns.