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Freitag, 31. Oktober 2014

Aktion Hosenrock

   
   
Ich geb's zu, ich bin süchtig ...

süchtig nach neuen Röcken
süchtig nach meiner Nähmaschine.


  
  
Ich glaub, mit diesem "Futter" lässt sich auch ein nassgrauer Feiertag ganz gut verbringen.

 

Montag, 30. Juni 2014

Hip Bag


  

Schnabelina hat hier eingeladen zum 
  
  
   
   
und da ich nach gefühlten Ewigkeiten heute nicht nur die Nähmaschine wieder aufgebaut habe, sondern auch die Kiste mit den mehr oder weniger kaputten Jeans- und Cordhosen gerade geöffnet hier (rum)steht und ich für den Urlaub eigentlich eh so ein Teil haben wollte und mir bestimmt noch genug andere Gründe einfallen würden, mach ich da mit.
   
  
  

Dienstag, 14. Januar 2014

Manches kommt, manches geht ...

   
   
... oder wandert weiter.
   
 Schweren Herzen hat sich mein Sohn von seinem Lieblingspullover getrennt, das aber nur, weil ihn jetzt sein Freund tragen darf und weil ich einen ähnlichen als Ersatz versprochen habe. Aber noch sind andere Dinge wichtiger. Versprochen habe ich ihm aber ein Abschiedsfoto vom Pullover und das zeig ich euch heute.


   
   
   Die weiße Farbe hat sich beim häufigen Waschen doch ganz schön verflüchtigt und die Ellenbogenflicken sind nach oben gewandert ... sieht so aus ... aber nein, sie wollten nicht versetzt werden, als Ärmel und Pullover noch einmal für eine Saison mitwachsen mussten, dank Bündchen war das ja nicht so schwer. Hach ja, der Pullover und sein Träger waren ziemlich unzertrennlich.


Lieber hätte ich heute mal wieder etwas Neues gezeigt. Ein bisschen kreativ war ich ja, aber entweder aus dem Schlauchschal schaut (m)ein furchtbar müdes Gesicht in die Kamera oder ich hab's Fotografieren wieder vergessen, wenn gerade mal die Sonne in mein Zimmer schien.
   
   
Als Ankündigung (und zur Selbstmotivation) zeig ich aber das noch ...


   
   
... und das. Die Karusselfahrt in der Waschmaschine hat es inzwischen auch überstanden. 
   
   
   
   
Am nächsten Dienstag zeig ich dann mehr davon.

Ab damit jetzt zu Ankes Creadienstag ... da gibt es heute wieder so viel Schönes zu sehen.

 

Donnerstag, 9. Januar 2014

Auf den letzten Drücker ...

   
   
... bzw. auf dem vorletzten hab ich angefangen, in meinen Stoffrestekisten zu kramen und
aus den Pfitzelchen das zugeschnitten, was ich brauche.

Ziemlich spät hab ich genäht und verziert und so ganz kurz vor knapp zumindest eine meiner vielen kleinen Hühnergötter zur Vollendung gefunden.

Auf den allerletzten Drücker (also ne knappe Stunde vor Schluss) hab ich den Esstisch leergeräumt und ne halbwegs passende Kulisse aufgebaut. Leider war der Eimer Strandsand noch im Auto, der Weg dahin nicht mehr zu schaffen.

In der Zwischenzeit fuhr die Computertechnik hoch.
   
Meine Beleuchtung lässt leider zu wünschen übrig und Tageslicht gibt es kurz vor Mitternacht nun wahrlich keins mehr. 

    
  
 
Die Nähe zur Ostsee kann und will ich nicht leugnen.

  
    
   
So und nun ganz schnell ab damit zum Nähwettbewerb von Lillesol und Pelle, denn da ist jeden Moment Einsendeschluss.

Nachtrag: 
3 Minuten hätte ich noch gehabt ;-) 

Kosmetiktäschchen Nr. 1 ist aus dem Rest Leinen, der vor vielen vielen Jahren mal vom Blazernähen übrig blieb. Ach war das eine Knitterei, aber Blazer musste damals sein und Leinen die Alternative, um sich nicht gar so seriös vorzukommen in jungen Jahren.

Täschchen Nr. 2 steht schon auf der Geburtstagswunschliste meiner Tochter, aber ich werd sie wohl enttäuschen müssen. Das bleibt meins, das sieht so schön nach Strand und Wasser oder Himmel aus. Die Reste vom Halbleinen (leider nicht zu erkennen mit Fischgratmuster) oben hüte ich wie einen Schatz, das war mal meine Griechenlandrucksackurlaubshose. Die Jeans unten könnte Bände aus dem Leben meiner Kinder erzählen. Aber zum Glück können Hosen nicht erzählen ... 
Das Webband ist ein Mitbringsel aus dem Schwedenurlaub aus unserem Lieblings-Löppis. Und der Hühnergott von einem der Rügener Strände und ausnahmsweise mal nicht aus Feuerstein.

Beide Täschchen sind mit Baumwollstoff innen gefüttert, aber bewusst nicht verstärkt. 
Sie sollen leicht sein und knittern dürfen, ich mag sie so.



Freitag, 27. Dezember 2013

Fräulein von Lichtenstein ...

   
   
... wurde eingeladen, den Rest der Ferien auf Gut Glashagen zu verbringen.

Jedes Jahr am 27. Dezember werden die Takeljacken eingesammelt, während die Stammesmitglieder des PBMV bis zum Anfang des neuen Jahres in neue Rollen schlüpfen.

Die Einladung zierte eine Auswahl an Kostümvorschlägen und seit dem Erhalt derselben war das gnädige Fräulein in jeder freien Minute und meist noch öfter damit beschäftigt, aus diversen Stöffchen und Fädchen ein standesgemäßes Kostüm zu zaubern.

Ganz allein und ohne Schnitt und ohne Technik legte sie los, nur das Rockteil durfte ich heute schnell noch zaubern, weil die Zeit drängte. Hach wie gut, dass meine Stoffvorräte immer noch was hergeben für solch spontane Aktionen, auch wenn es 10 cm mehr hätten sein können.
  
  
   
   
Der Prüfung eines Schneidermeisters ist es noch nicht gewachsen, aber Fräulein von Lichtenstein hat ja noch ein paar Jährchen Zeit zum Lernen ... und Ideen mehr als genug ...
  
   
 

Dienstag, 14. Mai 2013

Pinnwand

   
   
   So, pünktlich zum Dienstagabend ist sie noch fertig geworden, auch wenn ich so manches Mal improvisieren musste.
 
 Vor längerer Zeit zog eine gute Bekannte weit weg und hinterlies so einige Dinge, darunter ein paar Aufsteller, mit denen ihr Freund als Kunsthandwerker Schmuck verkauft hatte. Den Rahmen sah man an, dass sie Wind und Wetter ausgesetzt waren. Und die Mitte war mit schwarzem Samt bespannt, auf dem der Schmuck seine Abdrücke hinterlassen hatte. 

Eine ganze Weile lagerten sie bei mir auf dem Boden, bis der Bedarf nach einem Zettelsammelboard immer größer wurde. Der Rahmen sollte weiß werden, das war schnell klar bei einer mintfarbenen Wand dahinter. Mehr Kopfzerbrechen bereitete mir der Stoff als Hintergrund. 

Es ist ja nicht so, dass ich nicht genug Stoff im Hause hätte. Ich glaube, ich könnte inzwischen das Haus damit einwickeln. Aber was ich auch aus dem Schrank zog ... entweder es passte doch nicht zu Wand und Rahmen oder mir fielen auf Anhieb noch mindestens 3 Dinge ein, die ich dann aus genau diesem Stoff nicht mehr nähen kann, wenn ich eine Ecke für die Pinnwand rausschneide.
  
  
  
  
Und jetzt bin ich endlich damit fertig geworden. Da ich dank meiner Kissenparade, ein paar zugeschnittenen Kram- und Stiftetäschchen und der letzten Kinderschrankausmistaktion gerade vom Jeansvirus infiziert war, hab ich damit weitergemacht.

Herhalten musste die Beine von 2 Hosen, sorgsam an den Seitennähten aufgetrennt und übereinandergesteppt, so dass immer eine dunkle Nahtzugabe sichtbar bleibt. Unter die Jeans hab ich eine dünne Lage Volumenvlies gebügelt. Und auf die Spanplatte habe ich vorher dünne Korkplatten geklebt, so dass Reißzwecken gut auf der Pinnwand halten. 

Noch sieht sie sehr übersichtlich aus, aber das wird sich ganz schnell ändern, wenn die Kinder noch mehr Post aus der Schule mitbringen, demnächst wieder jeder seinen eigenen Bibliothekszettel hat und ich die nächsten kulturellen Höhepunkte aus der Tageszeitung reiße, um sie nicht zu verpassen.

Mehr Projekte könnt Ihr bei mizoal zum Creadienstag und in Ninas Werkeltagebuch sehen.

 

Dienstag, 30. April 2013

Nachwuchsdesignerin

  
   
Kreativität ist ansteckend. Und das ist schön. Während ich mit meinen Kissen endlich weiterkomme, wühlt sich mein großes Tochterkind durch ihre Schatzkiste ... überall aufgesammelte Stoffreste. Was ich nicht wirklich gern mag - kleine Teile mit der Hand nähen - reizt sie besonders. Und so sitzt sie in ihrem Zimmer und kleidet Barbie ein.

Ich darf ihr Werk veröffentlichen, aber nur, wenn ich ausdrücklich schreibe, dass mein Tochterkind eigentlich nie ein Fan von Barbies war. Barbie zählt in die Kategorie "Tussi" und davon ist sie weit weit entfernt. Aber als Model darf Barbie herhalten.

Also noch mal ganz deutlich, meine Tochter mochte nie Barbiepuppen und mag sie auch heute nicht!!!
   
   
 
    
   
  Und das Ausgehoutfit ist Barbie auf den Leib geschneidert, ich dürfte meinem Tochterkind damit nicht kommen. Derzeit auf jeden Fall noch nicht ;-)
   
  
   
   
Den Jeansrock dagegen mit den Batikstreifen ... den würde sie schon gern in ihrer Größe haben ...


Passend zum Dienstag verlinke ich zu mizoal und Nina, dort gibt's noch viel mehr kreatives zu sehen.

   
  





Mittwoch, 10. April 2013

Osternacharbeit ... oder wie wachsen Ideen



Ostern ist ja nun ein Weilchen vorbei. Die für die Osterferien geplante Reise hat mich vom großen Dekorieren abgehalten, der Infekt dann von Teil 1 der Reise.

Das widerum gab mir Zeit zum Basteln für ein paar kleine Geschenke ... dachte ich zumindest ...

Das Paket mit dem Vlies kam später, die eigentliche Osterreise dafür aber schneller als geplant. Und wie so oft ist der erste Entwurf im Kopf noch sehr schemenhaft, das meiste wächst bei mir erst unter den Nadel. Außerdem hatte sich der rote Stoff irgendwo versteckt für ein anderes Projekt. Kreatives Chaos eben manchmal ...
  
  
  
         
Der Körper entsprach schon mal meinen Vorstellungen, der Schnabel könnte etwas größer sein.
   
   
   
   
Die rote Kordel für die Beine war zu dick, das Satinband zu glänzend. 
Blieb noch eine Rolle Dekoband, filzig angerauht.

Aber das ist so richtig störrig, erinnert mich an gebogene Schwanzfedern. Warum eigentlich nicht? 
Meine Vögel bekommen schöne weinrote Schwanzfedern. Brauchen sie eigentlich Beine? Sind die nicht eh eingezogen beim Fliegen?
     
  

 
Jetzt aber stört mich der knallrote Schnabel doch. Da kommt wohl wieder mal mein Hang zum Perfektionismus durch. In der hintersten Ecke meiner grauen Zellen tauchte das Bild einer Cordhose auf, weinrot leuchteten doch noch ein paar Stofffitzelchen aus der Kiste mit den vorwiegend beigen, braunen und dunkelblauen Hosenwracks.


  

Na wenn das man nicht passt.
  
So hab ich dann die Schnäbel ausgetauscht gegen etwas größere aus dem weinroten Cord und die Wendeöffnung beim Absteppen mit geschlossen.

 


Aber es ist gar nicht so leicht, diese Öffnung in der Rundung am Bauch sauber abzusteppen, durch das aufgebügelte Vlies lässt sie sich schlecht stecken.

So hab ich dann meine Faulheit überwunden und den Bauch doch mit der Hand zugenäht. Ich finde, so sieht's  doch besser aus.
     
  
   
 
Blieben noch die Augen übrig. Die ursprünglich angedachten Kokosknöpfe aus der Sammeltüte waren leider deutlich zu groß.

Diese Knöpfe gefallen mir nicht wirklich, das sieht irgendwie altbacken aus ...
 
  
  
 
   ... und die gehen schon gar nicht.
   

   

Die blauen Perlen finde ich wiederum zu klein.
 
  


So werden meine Vögel wohl noch ein paar Tage Blindflug üben müssen, bis mir auch für die Augen die passende Idee kommt.


Jetzt verlinke ich noch ganz schnell zu miazol, noch ist creadienstag.
 
  

Montag, 8. April 2013

Kuh Nigunde

   

 
Bei meiner Blogrunde eben bin ich eben an Utes Kissenschlacht erinnert worden. Und da ich noch ein paar Minuten Zeit habe, bevor ich Kuh Nigunde aus ihrem nassen Karussel befreien kann, hab ich mich auf die Suche nach den Fotos ihrer Anfangszeit gemacht.
    
   
Kuh Nigunde ist nämlich mit 5 Jahren schon ziemlich betagt, durfte über's Osterfest mit auf Reisen gehen, hat im Auto so manchen Krümel abbekommen und wurde auch mit Schokoladenfingern gestreichelt. Ja die eine oder anderen Falte aufgeplatze Naht hat sie inzwischen auch schon bekommen, sie ist wohl mal wieder reif für die Botox Näh-Nadel. Nein, eitel ist sie nicht, sie steht nur im Moment als Fotomodell nicht zur Verfügung, sie wäscht sich gerade. Deshalb Jugendfotos von ihr.

 


Kuh Nigunde ist schon ziemlich groß zur Welt gekommen, nämlich 80 x 80 cm. Und sie hat einen Reißverschluss mitten am Bauch. Nicht für kleine Kuhbabys, sondern für ein ganz normales Kopfkissen. So konnte ihr Besitzer so richtig schön auf ihr rumfläzen und mit ihr kuscheln ... als er noch deutlich kleiner war. Und da sie aus Fleece ist, kann sie ihre Haut regelmäßig zum Waschen ablegen.


            
                  
Aber noch was hat Kuh Nigunde am Bauch. Nämlich am Rand breites Klettband. Damit kann sie sich ein bisschen aufrichten. Und ihr Besitzer konnte wunderbar auf ihr durch's Kinderzimmer reiten.
 
 
  Jetzt hat Kuh Nigunde ihren Platz im Juniorbett und darf nur gewaschen werden, wenn ihr Besitzer auswärts schläft.

Und geschlachtet wird sie nie ;-)



Dienstag, 26. März 2013

Kissen im Wind



Juchhu, trotz Osterbasteleien sind zumindest die Kissenplatten in der letzten Woche fertig geworden. Und es hat großen Spaß gemacht. 
    
  
 
  
Wenn ich solche Dinge anfange, steht bei mir erstmal nur die Grundidee. Die hieß Patchwork aus alten Hosen, dazu passend die Rückseite etwas ruhiger. Dann kam die Notwendigkeit, die Nahtzugaben bei diesem störrischen Stoff zu fixieren. So entstanden die Kreuze. Das sah schon ziemlich nach "Malen mit der Nähmaschine" aus, damit war die Idee der Zahlen geboren. Freihand drauflos, wie sonst beim Skizzieren. Und wenn die Zahl nicht gleich beim ersten Versuch gelungen war, wurde drübergekritzelt, bis es zum Schluss rund aussah. Naja, da Radieren schneller geht als Trennen, gab's doch vorher einen Kreidestrich.

Die Rückseite sah mit dem Buchstaben allein noch etwas leer aus. Aber mein Sohnemann steht nicht so sehr auf Zackenlitze und anderen Tüdelkram. Also Zierstiche, die Sternchen sind doch recht geschlechtsneutral. Und die Labels hab ich extra mal für kleine Matrosen sticken lassen, hier passten sie gut dazu.

Jetzt gefallen sie mir, beide Seiten. Man sieht, dass sie zusammengehören und trotzdem hat jede Kissenplatte eine Kleinigkeit, die aus der Reihe tanzt.
    
  
  

    
  
    
  
    
  
    
  
    
  
    
  
    
       
Am Wochenende flatterten sie im Wind, wo gibt es schöneres Fotolicht als draußen. Jetzt warten sie auf das Ende der Osterferien, erst dann hab ich die Zeit zum Zusammennähen.
   
   
Mehr Kreatives gibt es heute zu sehen bei Anke zum Creadienstag



Montag, 25. März 2013

Michel geht zur Polizei



 
 Wer kennt sie nicht, die vielen schönen Bücher und Geschichten von Astrid Lindgren. Und wenn man noch dazu Kinder hat, Schwedenfan ist und in ungefähr einer halben Stunde an der Schwedenfähre sein kann, muss man mindestens einmal in Vimmerby und auf dem Katthulthof gewesen sein.

Unser erster Besuch dort ist schon einige Jahre her. Auf dem Rückweg hatten wir dann zwei Michelmützen im Gepäck. Damit stand schon fast fest, dass meine Tochter als Michel zum Fasching geht. "Mama, Du musst mir nur so eine Jacke nähen."

Also hab ich Schnittmuster gewälzt, bin in irgendeiner Ottobre fündig geworden. Statt dunkelblau verwaschenem Stoff fand sich noch ein Stück Feincord. Dem Tochterkind gefiel, was ich ihr zeigen konnte.

Da ich zwar sehr gern nähe, aber eigentlich nicht genug Zeit habe, eine derartige Jacke (sogar mit Zweinahtärmeln) nur für einen einmaligen Kinderfasching zu nähen, wurde langfristig gedacht. Schließlich hat das Tochterkind einen jüngeren Bruder und die Jacke ist zeitlos genug, um später als Sommerjacke zu dienen. So schnitt ich Taschen und Taschenklappen gleich mit zu und lagerte alles gut ein, als der stolze Michel genug Streiche ausgeheckt hatte.

           


Im letzten Jahr waren wir wieder in Vimmerby. Diesmal landeten auf der Rückfahrt zwei Holzgewehre im Kofferraum. Der Faschingskostümwunsch des jüngeren Bruders war geboten, genau zur richtigen Zeit, die Jacke passt jetzt ihm. 

Aber beim Schulfasching heißt es "Fasching machen ohne Waffen" ... auch ohne Holzgewehr. Während das Michelmädchen damals auch ohne "Büsse" ganz gut über den Tag kam, war das für den kleinen Michel ein Ding der Unmöglichkeit.

Aber die Jacke gefiel ihm. Und manchmal denkt er erstaunlich praktisch. Er ist eben mein Sohn.
"Mama, wenn Du mir die Taschen aufnähst und goldene Knöpfe dran, geh ich als Polizist." In der Knopfschublade der Omi fanden sich sogar noch goldene Knöpfe. Stolz kam er damit aus den Ferien zurück.

Fasching war leider mitten in den Winterferien und fiel in der Schule aus. Aber in diesem Alter geht es einfach nicht ohne, dafür gab es am Freitag ein Winter-vertreibe-Kostümfest.
  
  

  
Schaun wir mal, ob Handschellen und Trillerpfeife dabei helfen ;-)
    
      

Dienstag, 12. März 2013

Jeans und Cord ...




... sind die Materialien, die bei mir häufig anfallen. So viele kurze Hosen braucht mein Räuber nie, wie er Hosen verwächst oder dünne Knie reinzaubert, selbst zu Hause auf dem Teppichboden. Aber all diese Hosen haben ja noch jede Menge Stoffteile, die sich bei mir standhaft wehren, den Weg in die Tonne zu gehen. 


Vor längerer Zeit habe ich mir mal einen Korb dieser Sachen geschnappt und vieles davon in Rechtecke geschnitten und sogar ordentlich gekettelt. Eine Tagesdecke für das kleine Kinderbett sollte es werden. Aber irgendwas kam dazwischen, Stress im Job, Ehrenamt, ein Sommer, der lieber nach draußen lockte ... irgendwann kriegte der Junior sein Hochbett, die Decke hätte viel größer werden müssen, die Zeit wurde aber auch nicht mehr. Nun liegt tagsüber eine Fleecedecke auf dem Bett, dass auch eher zum Tagssofa umgebaut wurde, während die Jeans- und Cordreste schön gestapelt und sortiert in meinem Kreativregal lagerten.

Bis dann mal schöne dicke Kissen in meinen Einkaufskorb hüpften, schön weniger optisch, sondern schön dick und vom Format genau passend als Rückenlehne.

Da war doch noch was ... ja genau, jetzt ist die Stunde der Rechtecke gekommen.


Leider bin ich noch nicht fertig mit allen Kissenplatten, aber ich zeig Euch heute einfach den Zwischenstand.
  
  


Eine Seite der Kissen besteht aus einem mal online bestellen Cord, der aber eine so feste Rückseite hat, dass er für Hosen und Jacken nicht geeignet ist. Aber für die Kissen ist er so ideal. Die Buchstaben darauf sind aus Geschirrtüchern appliziert, die ich mal mangels Stoffladen in unserer Gegend extra zum Basteln gekauft habe. Ich finde die Karostoffe so toll. Noch den einen oder anderen Zierstich über Eck plaziert, das "K" bekommt auch noch welche.

Die andere Seite habe ich zusammengesetzt. Damit die Nahtzugabe bleibt wie einmal gebügelt habe ich die Ecken einfach diagonal übersteppt. 
   
   
  

 Und weil es mir so noch nicht richtig gefallen hat, hab ich angefangen, mit der Nähmaschine Zahlen zu malen, dazu auch noch die eine oder andere Krakellinie.
    
    


Am Abend geht's weiter und ich nehme mir vor, Euch am nächsten Dienstag die fertige Kissengalerie zu zeigen. Dieser Creadienstag motiviert mich nämlich unheimlich :-)
 
 
  Viele tolle Kreativprojekte könnt Ihr wieder hier bei miazol sehen. Liebe Anke, vielen Dank für's Sammeln und ich verspreche Dir, bis zum nächsten Dienstag habe ich auch Dein Banner eingebunden.



Dienstag, 5. März 2013

Und wieder Kindershirts




Mein Lütter liebt so einige seiner Sachen und trägt sie am liebsten, bis sie auseinanderfallen. Zu kurze Ärmel und Flecken stören ihn herzlich wenig. 

So haben wir im Laufe der Zeit aber doch eine Lösung gefunden, mit der wir beide gut klarkommen. Ich darf die Schere nehmen und die heißgeliebten Motive auschneiden, die dann auf einem einfachen unifarbenen Shirt eine neue Heimat finden.
 
 
  

Hier mussten die Tiere eines klitzekleinen Babyshirts aus der Kiste für den nächsten Flohmarkt gerettet werden. Die Zierstichkreuze wollte der kleine Mann auch unbedingt haben. 


   
 
Die Blätter hier erhielten vor dem Applizieren einen blauen Hintergrund, damit das Shirt nicht zu langweilig wird. Dazu hab ich den Saum unten noch zusätzlich mit Dreifachzickzack abgesteppt.
  
 
   
  
Die doppelte Applikation hier noch mal in groß.
 
 
  

 Zusätzlich zur Löwenzehn fand ich noch einen Rest passendes Webband.
 
 
  

Hier mal kein gekauftes Shirt als Grundlage, sondern ein für die große Schwester genähter Pullover, den sie mit Luftballonapplikation getragen hat. Die Luftballons fanden wir aber für einen Jungen nicht sooo toll, er wünschte sich lieber Zahlen. Gleichzeitig hab ich die Ärmel mit Bündchen verlängert. Danach war es cool.
 
 


Leider verfälscht mir der Blitz die Farbe zu sehr und die Vormittagssonne schafft es nur, diesen einen Platz ausreichend zu beleuchten. Ich hätte meine Shirts gern besser präsentiert als auf dem Teppich.

Weitere kreative Sachen könnte Ihr heute wieder bei Anke am Creadienstag sehen.
Und da es dort auch passt, zeig ich meinen Post auch bei Nina im Werkeltagebuch.

Einen kreativen Tag wünscht Euch Antje.

Dienstag, 19. Februar 2013

Creadienstag mein erster


Schon ein Weilchen bin ich stille Besucherin bei mizoal und freu mich über die vielen Ideen und ihre Umsetzung, die ich da sehen kann.


Heute ist es mir egal geworden, ob mein Blog schon fertig ist, am Rand all die Gadgets sind, die ich dort haben möchte und dass ein schönes Foto im Header noch fehlt. Auch den Hintergrund möchte ich auch noch ändern, aber wenn mein Strohbild endlich in die Vorgaben von Blogspot passt, gefällt es mir nicht mehr ... Baustellen noch und noch ;-)

Aber jetzt geht's erstmal los mit einer Kleinigkeit. Als meine Tochter noch Größe 140 trug, müssen bauchfreie Shirts gerade arg in Mode gewesen sein. Irgendwann wurde es auch ihr zu klein und es wanderte, da es nicht mädchenfarben war, in die Kiste für den kleinen Bruder später mal.

Der kleine Bruder aber hat ne andere Figur und braucht Shirts, die nicht bei jeder Bewegung aus der Hose rutschen. Also war Verlängern angesagt.



Ein Griff zum Rollschneider, ein passender Streifen Sweat war auch gefunden und das Shirt war lang genug. Und damit es nicht angestückelt aussieht, nahm der kleine Mann die Textilstifte selbst in die Hand und verlängerte die orangefarbenen Sterne.

Jetzt zählt es zu seinen Lieblingsshirts.

Mehr Kreatives könnt Ihr hier sehen.